Zweimal Bronze im Dreibahnenspiel
Jan Haagen und die Kieler Herren A sorgen für die Höhepunkte
Bei den Deutschen Meisterschaften im Dreibahnenspiel in Wolfsburg (13. bis 17. Mai) gab es für Schleswig-Holstein (SHKV) zweimal Grund zum Jubeln: Im Einzel der Herren B gewann Jan Haagen Bronze.
Wenngleich es auf den "fremden" Bahnen (Schere und Classic) wie gewohnt knifflig war, bot der Kieler eine sehr gute Leistung. Nach insgesamt 120 Wurf (je 40 Wurf pro Bahnart) bedeuteten 868 Holz (304, 306, 258) den verdienten 3. Platz.
Für ein weiteres Highlight sorgte die Herren A-Vereinmannschaft der SG Kiel, die sich in einem Herzschlagfinale den 3. Platz und damit die Bronzemedaille sicherte.
Mit insgesamt 3362 Holz schrammten die Kieler in der Besetzung Kai Ludorf, Stefan May, René Richter sowie dem Duo Jan Haagen/Frank Gerken mit nur einem einzigen Holz Rückstand auf den Berliner SKV (3363 Holz) haarscharf an Silber vorbei.
Kai Ludorf erzielte mit 866 Holz das beste Mannschaftsergebnis. Schlußstarter René Richter vermochte mit seinen 841 Holz dem Berliner Schlußspurt von André Franke (866) nichts mehr entgegenzusetzen. Das Mannschaftsergebnis von 3121 Holz reichte für das 2. Kieler Team nur zu Platz 15.
Abgeschlagen landeten Bernhard Brömser und Hans Jürgen Pötzsch im Einzel der Herren C auf den Plätzen 16 und 19. Schleswig-holsteinische Damen B und C waren in Wolfsburg gar nicht erst am Start.
Bei den Damen A erreichte Birgit Staffehl im Einzel einen 9. Platz, bei den Herren A reichten 868 Holz für Kai Ludorf zu Platz 8.
Die Damen-Vereinsmannschaft der SG Kiel belegte mit 3242 Holz den vorletzten Rang. Die Herren spielten mit Rang 8 und 9 von 16 teilnehmenden Mannschaften im Titelrennen ebenfalls keine Rolle. SG Kiel 2 rangierte am Ende mit 3325 Holz sogar zehn Holz vor der 1. Kieler Garde.
Im Einzel der wU23 wurde Lilli Liefland 18., bei den mU23 reichte es für Niklas Kröger und Bennet May zu den Plätzen 11 und 13.
Im Damen Einzel verpasste Christiane Künstler mit 838 Holz knapp um zwei Holz das Podium, nachdem sich die Bremerin Ines Onken auf der abschließenden Classic-Bahn knapp auf Bronzerang schieben konnte. Carina Pofahl (808) büßte allein auf Classic 22 Holz auf die Führenden ein und wurde im Gesamtklassement 18.
Auch bei den Herren reichte es im Einzel für Hauke Böttjer und Henrik Kiehn nicht für den Sprung nach ganz oben. 867 bzw. 860 Holz bedeuteten Platz 5 bzw. 8. im 24-köpfigen Starterfeld.






