Platz 5 beim U18-Deutschland-Pokal

Verdienter Erfolg über Gastgeber Berlin

Kai Christensen

Beim diesjährigen Deutschland-Pokal der Jugend U18 in Berlin zeigte die Auswahl des Schleswig-Holsteinischen Sportkeglerverbandes (SHKV) großen Teamgeist und Kampfgeist. Trotz eines schwierigen Starts in der Vorrunde kämpfte sich das Team zurück und belohnte sich im abschließenden Duell um Platz 5 mit einem verdienten 4:1-Erfolg gegen die Vertretung aus Berlin.


Zum Auftakt des zweitägigen Pokalwettbewerbs trafen die sechs Landesverbände Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Brandenburg und Schleswig-Holstein im Viertelfinale aufeinander. Das SHKV-Team erwischte einen schweren Stand auf den Bahnen in Berlin-Marzahn. Mit insgesamt zehn Wertungspunkten landete Schleswig-Holstein zunächst auf dem 6. Rang der Qualifikationsrunde, während Sachsen-Anhalt (27 Punkte) und Niedersachsen (22 Punkte) an der Spitze rangierten.


Im Halbfinale bzw. der Platzierungsrunde bewiesen die jungen Keglerinnen und Kegler aus dem Norden jedoch Moral. Mit geschlossener Mannschaftsleistung wurden acht Punkte erzielt, womit man sich die Chance auf ein erfolgreiches Finish im direkten Duell gegen den Gastgeber sicherte.


Im entscheidenden Spiel um Platz 5 entwickelte sich ein spannender Schlagabtausch zwischen Schleswig-Holstein und Berlin. Dabei setzte Paul Wesemann im Einzel männlich ein erstes Ausrufezeichen. Mit 451 Holz in 60 Wurf behielt er knapp gegen den Berliner Finn Tauschwitz (440 Holz) die Oberhand und holte den ersten Punkt. Im Einzel weiblich baute Jannika Richter den Vorsprung weiter aus. Mit einer starken Leistung von 443 Holz ließ sie ihrer Berliner Konkurrentin Josi-Marie Briesenick (376 Holz) keine Chance. Im männlichen Doppel setzten Julian Brinks und Nicklas Platz die Erfolgsserie fort: Mit hervorragenden 882 Holz sicherten sie bei zehn Holz Vorsprung den dritten Punkt. Im abschließenden Mixed-Doppel machten Carolin Richter und John-Luca Müller mit 849 Holz den Deckel drauf. zuvor musste sich lediglich das weibliche Doppel Klara Louise Schlötels/Stella Mand knapp geschlagen geben. Der 4:1-Gesamtsieg für Schleswig-Holstein war damit perfekt.